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Gesundes Katzenfutter – Die gesündeste Ernährung für Katzen

Die beste Ernährung für die eigene Katze zu finden stellt einige Katzenhalter vor enorme Herausforderungen. Gesundes Katzenfutter? Funktioniert das mit Trockenfutter? Muss es Nassuftter sein? Welche Inhaltsstoffe dürfen in gesundem Katzenfutter enthalten sein? Zumal es sehr viele widersprüchliche Informationen gibt, was nun besonders gesund ist und was nicht. Mit welcher Ernährung die beste Gesundheit erreicht werden kann, hier streiten sich so einige Fachleute.

Die beste Katzen Ernährung

Katzen existieren schon seit langem auf unserem schönen Planeten. Und auch wenn sie bereits seit einigen Jahrhunderten auch ihren Katzenkorb bei uns Menschen aufgestellt haben, so ernährten sie sich zu Beginn dieser Gemeinschaft doch meist noch artgerecht und selbständig. Unsere moderne Art der Katzenpflege und auch Katzenernährung ist da erst wenige Jahrzehnte alt.

Anpassung von Katzenfutter an unsere Bequemlichkeit

Die moderne Katzenfutterindustrie ist keine 100 Jahre alt. Ehe es Katzenfutter in Dosen oder gar Trockenfutter gab, ernährten sich selbst die Katzen eigenständig, die mit Menschen zusammenlebten. Zusätzlich bekamen Katzen, wie auch Hunde, Tischreste. Immerhin waren diese Tischreste damals noch gesünder als das, was heute vom Tisch im Katzennapf oder Hundenapf landet und voll von Konservierungsstoffen, Farbstoffe, Zucker und Gewürzen ist. Oder einfach nur Junk food ist.

Fertiges Katzenfutter nicht immer das Beste

Fertiges Katzenfutter gibt es zwar schon länger, aber so richtig in Gebrauch kam dieses dann in den 1960er und 1970er Jahren. Das lag wohl auch daran, dass nach dem 2. Weltkrieg das traditionelle Modell in der Familie, einer, der Mann, geht Arbeiten, die Frau bleibt zu Hause und versorgt neben der Familie eben auch die Haustiere, so nicht mehr existierte. Es blieb weniger Zeit für die tägliche Hausarbeit, gleichzeitig sorgte aber das zweite Einkommen dafür, dass auch mehr Geld in der Familienkasse war.

Das bekam auch die Lebensmittelindustrie mit. Aus der Gleichung mehr Geld bei weniger Zeit wurden dann vielfältige Möglichkeiten, sich einfach und schnell zu ernähren. Dieser Trend fand auch bei unseren Haustieren und ihrem Futter Anwendung. Wenn die Nahrungsmittelindustrie für Menschen so hochprofitabel war, warum das Prinzip nicht auch bei Tiernahrung anwenden.

Leider bedeutet schneller nicht immer besser. Auch nicht bei der Ernährung, schon gar nicht bei Tiernahrung und auch nicht beim Katzenfutter.

Katzen sind Fleischfresser

Schlechte Qualität wird heute noch häufig durch Werbung ausgeglichen. Und so gibt es eine ganze Reihe von sehr beliebten Katzenfuttersorten, bei denen artgerechte Katzenernährung nicht besonders groß geschrieben wird. So sind Katzen zum Beispiel Fleischfresser. Sie sind von ihren Vorfahren her zudem Wüstentiere, die perfekt von der Evolution darauf angepasst wurden, einen Großteil des Flüssigkeitsbedarfs aus der Nahrung zu holen. Was bei Trockenfutter nun nicht wirklich gelingen kann. Katzen benötigen auch keine pflanzlichen Lebensmittel.

Katzenfutter mit hohem Fleischanteil

Katzenfutter mit hohem Fleischanteil sollte bevorzugt werden. Allerdings ist Fleisch natürlich teuer. Also wird bei Katzenfutter häufig entweder minderwertiges Fleisch genutzt, oder der Fleischanteil ist einfach zu niedrig. Oder eine Kombination aus beiden. Die Folge ist ein nicht artgerechtes Futter, das dennoch von den Katzen nicht verschmäht wird, da es eben entsprechende Geschmacksverstärker und Lockstoffe enthält, um es den wählerischen Samtpfoten schmackhaft zu machen.

Katzen sind eigentlich sehr wählerisch

Mit diesen Geschmacksverstärkern und Lockstoffen gelingt es, den wählerischen Katzen Fressen unterzujubeln, was sie ohne diese Hilfsmittel verschmähen würden. Katzen sind aus gutem Grund wählerisch, denn eine artgerechte Ernährung würde bei ihnen nun mal aus Fleisch und zwar aus frischem Fleisch bestehen. In freier Wildbahn würden Katzen auch kein Aas fressen. Sie kämen auch niemals auf die Idee Fressen zu vergraben. In diesen Punkten unterscheiden sich Katzen dann doch sehr von unseren Hunden.

Artgerechtes Katzenfutter finden

Ja, Katzen Trockenfutter ist praktisch und wer zudem eine wählerische Katze hat, die ihr Fressen gerne über den Tag verteilt aufnimmt, greift, gerade als Berufstätiger nicht nur im Sommer gerne darauf zurück. Dennoch sollte ein Großteil des Katzenfressens eben aus Nassfutter bestehen. Kommt vermehrt Trockenfutter in den Katzennapf, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Katze genug trinkt. Verschmäht sie Wasser aus ihrem Wassernapf, dann kann ein Wasserbrunnen bzw. ein Trinkbrunnen für Katzen eine gute Möglichkeit sein, sie zu einer vermehrten Wasseraufnahme zu bringen.

Gute Deklaration – Hoher Fleischanteil

Beim Katzenfutter solle auch unbedingt auf die Deklaration geachtet werden. Wie viel Fleisch enthält das Futter und welches? Schlachtabfälle oder doch eher frisches Fleisch. Inhaltsstoffe wie pflanzliche Inhaltsstoffe sollten, wenn nur in verschwindend geringen Maßen aufgeführt sein. Leider ist es bis heute nicht immer so, dass bei einem Katzenfutter die Deklaration 100 Prozent beträgt. Wenn möglich sollte ein Futter gewählt werden, bei denen alle Inhaltsstoffe mit allen Prozentangaben im Kleingedruckten eben 100 Prozent ergeben und der Fleischanteil sollte möglichst hoch sein.

Nahrungsergänzung wie Lachsöl ist gut aber kein Ersatz für gutes Futter

Es ist übrigens besser, gleich auf ein hochwertiges und gutes Katzenfutter zu setzen, als ein günstiges und minderwertiges (und vor allem nicht artgerechtes) Futter mit Nahrungsergänzungsmittel für die Katze aufzuwerten. Natürlich profitieren viele Katzen zum Beispiel von Lachsöl im Futter. Die Gabe von solchen Lachsöl sollte aber kein Freifahrtsschein sein ansonsten eher schlechtes Fressen in den Katzenfressnapf zu geben.

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