Maine Coon Katze

Maine Coon Katzen

Die flauschige Maine Coon Katze kommt aus den USA und wurde im namensgebenden Bundesstaat Maine sogar zur offiziellen Staatskatze ernannt. Die Coonie fällt vor allem durch ihre Größe und ihr flauschiges Fell auf. Sie gilt als sehr anhänglich. Ein ausgewachsener Maine-Coon-Kater kann es auf 1,20 Meter Länge (bis zur Schwanzspitze) bringen und auf ein Gewicht von bis zu 12 Kilogramm. Damit gehören die Coonies zu den größten Hauskatzen der Welt. Für diese Rassekatzen muss alles auch etwas größer sein. Ähnliches gilt auch für die, ebenfalls sehr große, Ragdoll Katze.

Die Geschichte der Maine Coon Katze

Maine Coon Katze

Maine Coon Katze

Die Herkunft der Maine-Coon-Katze liegt – wie bei so viellen Rassekatzen – im Dunkeln und ist von einigen Mythen und Legenden umgeben. Realistisch betrachtet ging die Maine-Coon vermutlich aus der Vermischung unterschiedlicher europäischer Katzen hervor, die im 18. und 19. Jahrhundert mit den unzähligen Einwandererschiffen an der amerikanischen Küste landeten.

Legenden und Mythen um die Coonies

Viel schöner sind natürlich Legenden wie die, dass die Maine-Coon-Katze von norwegischen Waldkatzen abstamme, die die Wikinger bei ihrer ersten Besiedlung des amerikanischen Kontinentes im Mittelalter mitbrachten.

Auch die Herkunft des Namens Coon ist ungeklärt – manche machen einen Schiffskapitän Coon für die Katzen verantwortlich, dessen langhaarige Schiffskatzen sich mit den örtlichen Handelskatzen paarten.

Coonies und Waschbären

Andere halten das Wort für eine Ableitung des amerikanischen Wortes Raccoon für Waschbären, denen diese Katzen ein wenig ähnlich sehen. Gerade ihr buschiger Schwanz lässt einen auch an einen Waschbären denken. Das geht auch so weit, dass der Mythos entstand, dass die Maine Coon aus einer Verpaarung von Katze mit Waschbär hervorgegangen sein soll. Dies ist zwar eine interessante Vorstellung, biologisch aber nicht möglich.

Sogar königliche Abstammung wird den Katzen nachgesagt. So soll die französische Königin Marie Antoinette nicht nur langhaarige Katzen geliebt haben, sondern solche auch auf einem Schiff untergebracht haben, mit dem während der Französischen Revolution so einige Privatsachen nach Amerika (bzw. Maine) gebracht worden sind. Diese langhaarigen Katzen haben sich dann mit einheimischen Katzen gepaart und so soll die Maine Coon entstanden sein.

Maine Cat

Zunächst traten die Katzen ohnehin nur unter dem Namen Maine Cat als eigene Rasse auf Ausstellungen und Messen in Erscheinung, ehe zu Beginn des 20. Jahrhundertes die ersten eigenen Katzenshows organisiert wurden. Es sollte jedoch noch bis 1976 dauern, dass die Maine-Coon-Katze als eigene Rassekatze anerkannt wurde.

Coonies – seit 20 Jahren auch in Deutschland

In Deutschland ist die Maine-Coon bislang eher wenig verbreitet und erst vor 20 Jahren wurde mit der Züchtung dieser Rasse begonnen. In den letzten Jahren hat die Maine-Coon aber auch bei uns immer mehr Anhänger gefunden und gehört mittlerweile zu den beliebtesten Rassekatzen überhaupt. Was nicht nur an ihrer besonderen Größe, sondern eben auch an ihrem feinen Charakter liegt.

Haltung der Maine Coon Katze

Die Maine-Coon-Katze hat sich im rauen Klima des amerikanischen Nordostens entwickelt und wurde auf Farmen vor allem als Nutztier zum Mäuse- und Rattenfangen eingesetzt. Die amerikanische Waldkatze, so einer iherer Namen, war eben eine Arbeitskatze. Dies spiegelt sich auch in ihrem wuchtigen Körperbau wieder, in ihrem langen dichten Fell und vor allem in ihrem buschigen Schwanz, mit dem sie sich im Winter zusätzlich warmhält. Auffällig sind auch die großen Pfoten mit zusätzlichen Fellbüscheln an der Unterseite, die ihr im Winter als Schneeschuhe dienen.

Maine Coon Katzen brauchen Auslauf und/oder Unterhaltung

Als Jägerin sollte die Maine-Coon-Katze viel Auslauf bekommen und in der Wohnung viel Unterhaltung mit Spielzeug, das sie jagen kann. Die Maine-Coon-Katze kann zwar (bei allen Abers, die eine Alleinhaltung für Katzen immer bedeutet) auch alleine gehalten werden, doch dann sollte sich ihr Mensch viel mit ihr beschäftigen. Ein passender Kratzbaum sollte dazu gehören und zum Spielen einladen. Da sie sehr umgänglich ist und meistens die Ruhe weghat, kann sie auch verantwortungsbewussten Kindern als Spielkamerad anvertraut werden. Soll die Katze vor allem drinnen leben, müssen ihre Besitzer beachten, dass die Maine-Coon sehr weit springen kann – selbst Sätze von drei Metern sind für die großen langbeinigen Katzen kein Problem. Weibliche Katzen sind generell ruhiger, während die Kater als Clowns bekannt sind, die viel Unsinn aushecken und darum für kleinere Wohnungen nicht so geeignet sind.

Maine Coon Katze Charakter

Der feine Charakter zeichnet die Maine Coon Katze aus. Sie ist zwar groß, aber wegen diesem Charakter hat sie eben den Spitznamen sanfter Riese bekommen. Die Katze gilt als anhänglich, nett und vor allem auch geduldig. Sie ist nicht nur umgänglich, sondern eben auch kinderlieb. Eine Maine Coon kommt mit allen aus. Beachten sollte man, auch die Kinder, das die Maine Coon Katze zwar gerne überall mit dabei ist, sie es aber nicht unbedingt mag, auf den Arm genommen zu werden. Sie ist nicht wirklich eine Schoßkatze.

Die Coonies gelten nicht nur als sanfte Riesen, sie haben auch den Spitznamen Hundekatzen weg. Denn sie sind von ihrem Charakter her ähnlich anhänglich wie Hunde. Zudem lieben sie Fang- und Jagdspiele und Apportieren gerne, so gerne wie die eine oder andere Hunderasse auch.

XXL Ausstattung für die Coonie

Die Maine Coon Katze gehört zu den größten Katzenrassen der Welt. Damit muss für sie auch alles etwas größer sein. XXL Katzenklo und besonders stabile Katzenbäume sollten zu ihrer Grundausstattung zählen. Inzwischen gibt es sogar spezielle Maine Coon Kratzbäume. Das sind natürlich Dinge, die man beachten sollte, wenn man an die Anschaffung einer Maine Coon denkt. Das große Katzen etwas mehr fressen, ist das eine, dass ein spezieller Maine Coon Kratzbaum her muss, das kann ganz schön ins Geld gehen.

Pflege der Maine Coon Katze

Obwohl die Maine-Coon ein recht langes Fell hat, ist ihre Pflege lange nicht so aufwändig wie die der Perserkatze. Wer also gerne mit einer langhaarigen, flauschigen Katze kuschelt, aber nicht täglich Zeit zum ausgiebigen Bürsten hat, sollte eher eine Maine Coon Katze wählen als einen Perser. Bei ihr reicht es, – außer in der Zeit des Fellwechsels – sie ein bis zwei Mal pro Woche gründlich zu bürsten.

Lebenserwartung Maine Coon Katze

Einer Statistik einer Versicherung aus Schweden nach haben Maine Coon Katzen eine mittlere Lebenserwartung von 12,5 Jahren. 74 Prozent alle Maine Coon Katzen leben dabei länger als zehn Jahre und 54 Prozent dieser Katzenrasse bringt es auf über 12,5 Jahre.

Mehr über die Maine Coon Katze.

Steckbrief Maine Coon Katze

Maine Coon Katze | Maine Cat | Amerikanische Waldkatze
Größte Hauskatze der Welt
Ursprung bzw. Herkunft: Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika
Felllänge: Halblanghaarkatze
Gewicht: Kater: 5,5 bis 9,0 Kilogramm
Katze: 4,0 bis 6,5 Kilogramm
allgemein anerkannte Farben: Epistatisches Weiß, Schwarz (brown im US-Sprachgebrauch), Blau, Rot, Creme, jeweils mit oder ohne Silber und mit oder ohne Scheckungs-Weiß
nicht allgemein anerkannte Farben: Golden
erlaubte Fellzeichnung: alle Fellzeichnungen außer getickt
Aussehen Maine Coon: Großrahmig, langer buschiger Schwanz. Können Luchspinsel an den hren haben.
Besonderheit: Maine Coon Katzen sind Spätentwickler und erst mit drei Jahren ausgewachsen.
Ein ausgewachsener Kater kann von Nasen- bis Schwanzspitze über 1,20 Meter lang und über 12 Kilogramm schwer werden, wobei dies eher die Ausnahme ist.
Rassestandard Maine Coon der FIFe

Siehe auch Katzenrassen.

Maine Coon Kalender und andere Katzenkalender

Für echte Maine Coon Fans und alle, die einfach Gefallen an dieser tollen großen Katze finden, gibt es Jahr für Jahr auch verschiedene Maine Coon Kalender zur Auswahl. Wer es lieber allgemeiner Mag, kann in der Rubrik Kalender mit Katzenmotiven stöbern. In der gibt es sogar Katzenkalender für 2018.

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