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Burma-Katze

Die Burma-Katze ist nicht mit der Birma-Katze zu verwechseln, die wir in einem eigenen Artikel behandeln. Beide stammen aus dem gleichen Land, das heute offiziell Myanmar heißt und auf Deutsch früher als Birma bezeichnet wurde und auf Englisch Burma hieß. Während die Birma-Katze zu den Halblanghaarkatzen gehört, ist die Burma-Katze eine Kurzhaarkatze, die in unterschiedlichen glänzenden Fellfärbungen vorkommt. Ohren und Gesichtsmaske sind dabei dunkler als das restliche Fell.

Die Geschichte der Burma-Katze

Die Burma-Katze gehört zu den in Burma weit verbreiteten Tempelrassen, die in den buddhistischen Klöstern leben und wird von den Mönchen „Kupferkatze“ genannt. Die heute in Europa und den USA verbreiteten Burmesen stammen vermutlich alle von der gleichen Katze ab, einer Katzendame namens Wong Mau, die der amerikanische Navy-Arzt Joseph C. Thompson 1930 aus Burma mitnahm nach Kalifornien. Wong Mau, die vom Aussehen her an eine hellbraune Siamesin erinnerte. Erst als zweifellos klar war, dass Wong Mau keine Siamesin war, sondern einer eigenen Rasse entstammte, wurde sie als „Mutter der Burma-Katzen“ anerkannt. Erst lange später wurde klar, dass Wong Mau eine Mischung aus Siamesin und Burmesin war, die heute als Tonkinese ebenfalls gezüchtet wird. In der Zwischenzeit hatten sich ihre Nachfahren jedoch schon als Burmesen etabliert.

Aus den USA fanden die Burmesen den Weg auch in andere Länder und in Großbritannien wurde eine „Europäische Burma-Katze“ gezüchtet, die jedoch meist nicht als eigene Rasse anerkannt wird. Die erste Burma-Katze in Deutschland kam 1969 in Köln an.

Das Aussehen der Burma-Katze

Die Burma-Katze ist mittelgroß und hat einen eher kräftigen Körper mit langen Beinen und zierlichen Pfoten. Ihr kurzes Fell glänzt fein und kommt in mittlerweile zehn anerkannten Farbtönen vor, die meist bräunlich sind. Meist ist der Ton auf dem Bauch heller als auf dem Rücken. Ihre Augen sind bernsteinfarben oder goldgelb.

Burmesen sind vor allem als Familienkatzen geeignet, da sie sehr verspielt und anhänglich sind. Auch mit Kindern kommen sie meist gut zurecht. Weniger geeignet sind sie für Berufstätige, die ihre Katze täglich viele Stunden alleine lassen müssen, da die Burma-Katze Gesellschaft liebt und viel Beschäftigung braucht. Ähnlich wie die Siam-Katze ist die Burmesin auch recht „gesprächig“ und ruft nach ihrem Besitzer. Manche apportieren auch gerne geworfene Gegenstände und kommen gut mit Hunden aus.

Burma-Katzen könne bei guter Pflege ein sehr hohes Alter von über 20 Jahren erreichen. Allerdings gilt diese Rasse auch als sehr anfällig für Nierenprobleme und für einige spezifische Erbkrankheiten, wie das Kongenitale Vestibularsyndrom, das mit Gleichgewichtsstörungen und Taubheit verbunden ist.

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