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Wenn die Katze zu dick ist

Deutschlands Hauskatzen werden immer fetter – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Bei vielen Wohnungskatzen ist es der Bewegungsmangel, bei anderen ein Zuviel an süßen Leckerlis und bei wieder anderen Katzen eine insgesamt falsche Ernährung.  Handelt es sich allerdings um eine schon ältere Katze, die bislang immer schlank war und die aus unersichtlichen Gründen auf einmal viel Gewicht zulegt, sollte auf jeden Fall zunächst der Tierarzt aufgesucht werden um Krankheiten auszuschließen.  Doch auch wenn die Katze „nur“ zu dick geworden ist und abnehme muss, sollte mit dem Tierarzt über geeignetes Diätfutter gesprochen werden und nicht nur blind irgendwelche „Light“-Produkte der Futtermittelindustrie gekauft werden.

Wann ist die Katze zu dick?

Ähnlich wie Eltern ihre verfetteten Kinder durch die rosarote Brille als „Wonneproppen“ sehen, fehlt auch vielen Katzenbesitzern der realistische Blick auf das Gewicht der Katze. So wird die übergewichtige Katze dann gerne einmal als „ein bisschen mollig“ bezeichnet – und die Alarmglocken schrillen erst, wenn sich die Katze vor lauter Fett nicht mehr am Hinterteil lecken kann oder den Sprung aufs Sofa nicht mehr schafft.

Generell gelten für Katzen die gleichen Daumenregeln wie für Menschen.  Das Idealgewicht variiert je nach Katzenart und liegt zum Beispiel bei der europäischen Kurzhaar bei 3,5 – 4,5 Kilogramm. Eine Maine Coon-Katze kann dagegen auch 8 Kilogramm auf die Waage bringen, ohne, dass sie als übergewichtig gilt.   Überschreitet das Gewicht der Katze das Idealgewicht um 15% oder mehr, gilt sie als übergewichtig.  Am besten wird die Katze einmal vom Tierarzt gewogen, der auch den gesamten körperlichen Zustand der Katze professionell beurteilen und Diättipps geben kann.

Wie kann die Katze abnehmen?

Ganz falsch ist eine radikale Diät, bei der der Katze wichtige Mineralstoffe entzogen werden. Der Mensch lässt sich ja auch nicht gerne von heute auf morgen auf Wasser und Brot setzen. Zunächst sollte der Katzenbesitzer mit sich selbst ins Gericht gehen und beispielsweise zuckrige Leckerlis aus der Zoohandlung und Schokolade nicht mehr an die Katze verfüttern. Üppige Mahlzeiten sollten reduziert werden – auch hier hilft ein Gespräch mit dem Tierarzt um zu beurteilen, welche Mengen eigentlich gut für die Katze sind.

Ganz wichtig ist  -wie beim Menschen – auch Bewegung. Selbst Wohnungskatzen können und sollen „auf Trab“ gebracht werden, indem ihr Besitzer sich Zeit für sie nimmt. Statt also nur zusammen vor dem Fernseher zu kuscheln, sollten Mensch und Katze lieber eine Stunde zusammen herumtoben. Spielzeug verleitet die Katze zum Springen und Laufen, so dass sie auch entsprechend mehr Kalorien verbrennt.

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