Katzeninfoseite

s

Meine kleine Katzenseite

Menu

Wenn die Katze das Sofa zerkratzt

Dass Katzen liebend gerne ihre Krallen wetzen, weiß jeder Katzenfreund. Im Idealfall tobt sich die eigene Katze auch wirklich nur dort aus, wo sie es darf: Am Kratzbaum. Leider ist der Idealfall selten und so muss eben oft auch das Wohnzimmersofa dran glauben. Die Katze dann böse anzuschreien, bringt jedoch eher wenig. Besser ist es, sie mit Geduld und einem Griff in die Trickkiste zu erziehen.

Der Kratzbaum neben dem Sofa

Um die Optik der Wohnzimmereinrichtung nicht zu stören, wird der Katzenbedarf – und eben auch der Kratzbaum – oft in die Küche oder in ein anderes Zimmer verbannt. Dabei ist logisch, dass sich die Katze am liebsten dort tummelt, wo etwas los ist und dies ist nun einmal das Wohnzimmer. Wer keinen großen Kratzbaum ins Wohnzimmer stellen möchte, kann auf ein Kratzbrett setzen, das einfach an der Wand angebracht wird – am besten in der Nähe des Sofas.

Manche Kratzbretter werden sogar mit Katzenminze ausgeliefert, eine Pflanzenart, die auf Katzen die gleiche magische Anziehungskraft hat wie Schokolade auf Menschen. Ansonsten kann Katzenminze auch lose gekauft werden und das Kratzbrett mit ein paar Spritzern versehen werden. Oft reicht dies schon, damit sich die Katze voller Begeisterung der neuen Kratzmöglichkeit zuwendet und das Sofa in Frieden lässt.

Die Katze richtig erziehen

Damit die Kratze begreift, dass das Sofa für sie tabu ist, wird etwas Geduld benötigt. Sobald sich die Katze dem Sofa nähert und die Krallen ausfährt, sollte der Besitzer sie packen und an die andere Kratzstelle setzen, wo sie kratzen darf. Dazu gehört die entsprechende verbale Kommunikation Ein strenges böses „Nein!“ wenn sie sich ans Sofa macht und ein warmes Lob, wenn sie das Kratzbrett benutzt. Etwas gemein aber mindestens genauso effektiv ist die Verwendung einer Sprühpistole, mit der normalerweise Blumen befeuchtet werden. Sobald die Katze ans Sofa geht, wird sie nass gespritzt – und Katzen hassen es bekanntlich, nass zu werden.

Die gleiche Erziehung hilft auch, der Katze anderes unbefugtes Kratzen abzugewöhnen, zum Beispiel an verschlossenen Zimmertüren oder an der Tapete. Gar nicht geht dagegen rohe Gewalt oder das Anbrüllen der Katze: Wer sie mit schriller Stimme anschreit oder gar mit dem Fuß vom Sofa wegtritt, wird bei der sensiblen Katze schwere seelische Schäden auslösen und sie zu einem verschreckten ängstlichen Tier machen. Wer von seiner Katze Respekt erwartet, sollte dafür sorgen, dass die Katze auch ihren Besitzer respektiert – und das geht weit eher mit Liebe und Geduld als mit einem Tobsuchtsanfall.

0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.