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Freilauf für die Katze?

Katzen sind eigentlich Wildtiere, die täglich stundenlang durch Felder und Wiesen streifen um Mäuse und andere Beute zu fangen. Leider gibt es heute immer weniger Freiräume für Katzen. Selbst Menschen, die auf dem Land leben, lassen ihre Katze häufig nur noch ungern frei umherstreifen, da sie stets einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang für die Katze befürchten müssen. Andere Katzenliebhaber verteufeln dagegen die Wohnungshaltung für Katzen, da sie nicht artgerecht ist.  So versteht sich fast von selbst, dass es für die Katze ideal ist, wenn sie in einem Wohngebiet mit vielen Gärten lebt, in denen sie herumstreunen kann ohne auf eine nahegelegene Schnellstraße zu kommen.  Viele Menschen können sich jedoch kein „Haus im Grünen“ oder zumindest einen großen Garten leisten.

Natürlich müssen auch diese Menschen nicht auf ihren Stubentiger verzichten.  Wer einer Katze jedoch „nur“ die Wohnung bieten kann, sollte entweder im Tierheim eine Katze holen, die auch zuvor in einer Wohnung gelebt hat und daran gewöhnt ist, oder ein kleines Kätzchen, das sich leicht daran gewöhnt. Eine erwachsene Katze, die jahrelang durch die Felder stromern durfte, in eine kleine Stadtwohnung einzusperren, grenzt dagegen an Tierquälerei.

So klappt es mit dem Freilauf für Katzen

Soll die Katze nur im eigenen Garten frei umherlaufen dürfen, lohnt es sich, den Garten mit speziellen Katzenzäunen zu sichern um ein Ausbüchsen zu verhindern. Katzen können ausgesprochen erfinderisch sein, wenn es darum geht, Zäune zu überwinden!

Zudem sollten alle Katzen, die Freilauf bekommen, vorher kastriert werden. Weibliche Katzen kommen dann nicht mit unliebsamen Überraschungen nach Hause und kastrierte Kater verzetteln sich weitaus seltener in blutige Revierkämpfe.  Wichtig ist auch ein intakter Impfschutz und eine regelmäßige Entwurmung der Katze.

Kommt eine neue Katze ins Haus, sollte sie erst einmal einige Wochen drinnen bleiben, bis sie sich an ihr neues Revier gewöhnt hat. Anschließend sollte sie zunächst nur unter Aufsicht im eigenen Garten herumlaufen und ihr Revier so allmählich erweitern.  Bei nervösen Katzen empfiehlt sich ein Laufgeschirr, mit dem die Katze „spazierengeführt“ wird. Das Gleiche gilt übrigens auch nach einem Umzug: Die meisten Katzen entlaufen, weil sie vom neuen Wohnort zu ihrem angestammten Revier zurückkehren wollen – auch wenn dieses 250 Kilometer entfernt liegt.

Gerade Katzen, die auch jenseits des Gartens frei herum laufen dürfen, sollten unbedingt mit einem Mikrochip registriert werden. Dies macht ein Auffinden der Katze leichter, wenn sie doch einmal ausbüxt und in ein Tierheim gebracht wird.

Katzen in der Wohnung

Die größte Todesfalle für Katzen, die in Wohnungen gehalten werden, ist das gekippte Fenster! Jedes Jahr lassen unzählige Katzen ihr Leben, weil sie durch gekippte Fenster ins Freie wollen und dabei in den engen Spalt rutschen, wo sie sich schwere Verletzungen zufügen können. Lassen Sie Fenster deshalb niemals gekippt, wenn Sie die Katze nicht ständig beobachten können – auch wenn es nur eine kurze Besorgung im Supermarkt um die Ecke ist.

Balkonbesitzer sollten diesen mit Katzenschutznetzen ausstatten. Selbst wenn die Katze theoretisch nicht auf den Balkon darf, wird es ihr immer wieder gelingen, durch die kurz geöffnete Balkontür zu entwischen. Fliegt dann noch ein bunter Schmetterling oder ein kleiner Vogel vorbei, ist es der Katze herzlich egal, dass der Balkon im 4.Stock ist: Der Jagdinstinkt schlägt durch, die Katze springt – und findet sich mit gebrochenen Knochen etliche Meter tiefer wieder.

Der Jagdtrieb sorgt auch viele andere Malheure in der Wohnung. Sobald irgendetwas ihre Aufmerksamkeit erregt, wird sie einen Satz darauf zu machen – egal, ob sich Kerzen, heiße Herdplatten oder andere Gefahrenquellen dazwischen befinden!  Überhaupt lauern in der Wohnung viele Gefahren – diese werde ich in einem anderen Artikel noch einmal ausführlicher beschreiben.

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