Katzeninfoseite

s

Meine kleine Katzenseite

Menu

Die richtige Ernährung der Katze

Viele Menschen glauben, dass sie ihre Katze so richtig verwöhnen, wenn sie ihr extrem teures Futter aus dem Supermarkt vorsetzen – die Werbewirtschaft hat hier ganze Arbeit geleistet. Dabei erfüllt auch günstige Fertignahrung für die Katze ihren Zweck.  Wer die Katze verwöhnen will, sollte daher weniger auf das Preisschild und die schmucken Bezeichnungen auf den Futterdosen achten, sondern eher auf eine ausgewogene vielseitige Nahrung. Die Ernährung der Katze ist sowohl für die Knochen, als auch für die Entwicklung der Katze ein wichtiger Aspekt, den Sie nicht unterschätzen dürfen.

Feuchtnahrung als Grundnahrungsmittel der Katze

Die Katze ist ein fleischfressendes Raubtier, das sich in freier Wildbahn vor allem von Nagetieren wie Mäusen und Ratten ernährt, sowie von Vögeln – wenn es sie erwischt. Neben den tierischen Proteinen aus dem Fleisch der Beute und dem Fett nimmt die Katze über deren Mageninhalte auch pflanzliche Kohlenhydrate auf, so dass die Katze rundum mit Nährstoffen versorgt ist. Heute kommen jedoch nur noch Katzen in ländlichen Regionen in den Genuss, ihre Beute tagtäglich selbst zu erlegen. Die meisten Stubentiger müssen sich von ihren „Dosenöffern“ (sprich, ihren Haltern) versorgen lassen.

Die handelsübliche Feuchtnahrung entspricht dabei noch am ehesten der natürlichen Beute der Katze. Sie besteht zu rund 80% aus Wasser. 200 Gramm decken dabei den täglichen Energiebedarf einer durchschnittlich großen Katze ab. Mehr als 100 Gramm Feuchtfutter sollte die Katze auf keinen Fall auf einmal erhalten, da Katzen über den ganzen Tag verteilt essen. Wird mehr gefüttert, bleiben Reste oft stundenlang halb versteinert im Napf zurück.

Trockenfutter als Ergänzung

Trockenfutter ist günstiger als Feuchtfutter und verdirbt nicht. Zudem benötigt die Katze nicht mehr als ca. 60 Gramm davon pro Tag. Doch auch wenn Trockenfutter sämtliche Nährstoffe enthält und damit als Alleinfutter dienen könnte, tun Sie Ihrer Katze keinen Gefallen damit, denn eine ausschließliche Ernährung mit Trockenfutter führt häufig zu Harnwegproblemen.

Ich persönlich füttere unseren Katzen morgens etwas Feuchtfutter zum Frühstück (eine 200 Gramm Dose auf drei Katzen verteilt) und fülle dann am späten Morgen ihre Näpfe mit etwas Trockenfutter, von dem sie über den Tag verteilt naschen können. Abends erfolgt dann die zweite Fütterung mit Feuchtnahrung oder mit selbstgekochter Katzennahrung. Dieser werde ich jedoch noch einen eigenen Artikel widmen.

Leckereien für die Katze

Ein nicht auszurottendes Klischee ist die Katze mit dem Teller Milch. Natürlich mögen Katzen die recht süße Milch und schlecken sie gerne – das heißt aber noch lange nicht, dass sie sie auch gut vertragen. Die meisten Katzen verdauen den Milchzucker (Laktose) nur schlecht und leiden nach dem Milchgenuss an Bauchschmerzen oder gar Durchfall. Daher sollte auf Milch eher verzichtet oder zumindest laktosefreie Milch genommen werden.

Die im Handel erhältlichen Katzen-Leckereien gefallen den meisten Katzen. Vor allem Kaustangen sind sehr beliebt, weil sie den Stubentiger längere Zeit beschäftigt halten. Zu oft oder zu viele der Leckereien sollten die Katzen allerdings nicht bekommen, da das meiste ziemlich zucker- und kalorienhaltig ist.

Katzen sind ausgesprochen individuelle Tiere und das spiegelt sich auch in ihren Vorlieben wider: Manche lieben beispielsweise Fisch, andere flüchten beleidigt, wenn ihnen eine Sardine angeboten wird. Und auch wenn die Katze als Fleischfresser gilt, gibt es etliche Katzen, die sich begeistert über Grünzeug wie Gurken oder Oliven hermachen. Letztendlich muss jeder Katzenbesitzer hier selbst herausfinden, was der eigenen Mieze gut schmeckt.

Schlagwörter:
0 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.